Vroni Kiefer

Schauspiel

Non(n)sens 2005

Tolle Nonnen zum Verlieben

 

HNA, 4.April 2005

 

... Geistreiche und schreiend komische Einzelnummern wie etwa (...) Vroni Kiefer und Marina Krauser (...) in einem Primaballerina-Auftritt von "Nonnensee" (....) halten das rasante Tempo des Musicals und sorgen immer wieder für neue Überraschungen. Eine göttliche Komödie mit viel Charme und Witz (...) und fünf Nonnen, die einfach himmlich sind. Das Premierenpublikum war begeistert und wollte erst nach drei Zugaben gehen.

 

 

Frauen sind stark 2005

Extra Tip Kassel, 23. Februar 2005

 

Ausgelassene Stimmung herrschte in Kassels "Komödie" bei der Premiere von Theaterdirektor Roland Heitz' 19. Kasseler Inszenierung "Frauen sind stark" mit Paraderollen für Vroni Kiefer, Karin Hahnel und Thomas Blumenthal.

Die mit Händen zu greifende Euphorie lag wohl nicht zuletzt daran, dass  zum zahlreich erschienenen Premierenpublikum auch der prominente Autor des Stückes, Horst Pillau, gehörte.

 

 

HOSSA - oder: Als Robert Lembke nicht kam. 70er-Jahre-Revue 2002

Darsteller rissen das Publikum mit

 

Herforder Kreisblatt, 12. November 2002

 

(...) Herford liebt sein Theater wieder, ein Theater, das die Menschen berührt. (...)

Die sehr engagierten Mitwirkenden waren der Musical erfahrene Michael Fajgel (...), Karin Hahnel (...), Erik Voß (....) und Vroni Kiefer als Tochter, die sich im Laufe des Spiel zu einem wahren Zuschauer mitreißenden Temperamentsbolzen entwickelte.

 

 

Rock und Bluse 2001

HNA, 17. April 2001

 

(...) Vroni Kiefer setzt, als Jüngste von allen, einen imposanten Kontrapunkt aus altklugem Phlegma und präzise zurückgenommener Emotion.

 

 

Glückliche Zeiten 2001

HNA, 12. März 2001

 

(...) Wie ein leichter Schleier legt sich eine melancholische Heiterkeit über dieseb Komödienabend, von den Schauspielern im Übrigen fein gewoben(...)

Besonders heiter und frisch ist das junge Pärchen: Vroni Kiefers Maureen ist anrührend zwischen Kessheit und Scheu, eine junge Shirley McLaine mit viel schauspielerischem Potential (...)

 

 

 

Regie

"Der Odem der Liebe" - OPER AUF DEM LANDE 2009

Deister-Leine-Zeitung.de, 05.Juni 2009

 

Der Traum eines jeden Künstlers – ausverkauftes Haus am Premierentag. Für die Sänger und Musiker von „Oper auf dem Lande“ ist dieser Traum auf dem Rittergut Eckerde I gestern in Erfüllung gegangen. (...)

 

Mit launigen Worten führte Professor Hans Peter Lehmann in der Rolle des Mozart-Librettisten Lorenzo da Ponte die rund 250 Premierenbesucher durch das Programm. Den Auftakt machte ein Auszug aus Così fan tutte. Als leicht dekadente Mitglieder der Tennis-, Golf- und Freizeitgesellschaft lässt Regisseurin Vroni Kiefer das Personal der Wolfgang Amadeus Mozart-Oper in ihrer Inszenierung auftreten.

(...)

Ein Auszug aus Don Giovanni bildete den Abschluss. Dabei inszenierte Vroni Kiefer diesmal die Geschichte eher in einem Ambiente, wie es auch Mozart und da Ponte im Sinn gehabt haben könnten. Allerdings wird der ewige Verführer (Dietmar Sander stimmgewaltig als Don Giovanni) am Ende nicht von der Erde verschlungen, wie es im Original-Libretto steht, sondern er stürzt bühnenwirksam aus einem Fenster im ersten Stock direkt vor die Füße des überraschten Publikums.

Lange anhaltender Applaus, auch für das zwölfköpfige Festivalorchester unter Leitung von Matthias Wegele, entlohnte die Künstler und das Team um Vroni Kiefer für ihre Mühen.

 

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Così fan tutte 2005

Göttinger Tageblatt, 12. Februar 2005, von Michael Schäfer

 

Gewürzt mit vielen kleinen Frechheiten

 

Sechs Studierende der Gesangsklasse Carol Richardson-Smith von der Musikhochschule Hannover waren die Solisten in der fröhlich-wirbelnden Inszenierung von Vroni Kiefer (...)

Die Arien beließ sie in der italienischen Sprache, die Dialoge dagegen hatte sie in zeitgenössisches Deutsch übertragen - gewürzt mit vielen hübschen kleinen Frechheiten. (...)

 

Es gab viel Applaus auf offener Szene und am Ende begeisterten, lang anhaltenden Beifall (...)

 

 

 

"Argenore", Juli 2001

Berliner Zeitung online, 09. Juli 2001, von Wolfgang Fuhrmann

 

...Vroni Kiefer hat die Prinzessin Wilhelmine nicht nur auf die Bühne gebracht, sondern auch selbst im Rokoko-Kostüm am Bühnenrand dargestellt. In ihrem Spiegelkabinett hängt ein Porträt ihres Vaters, dessen heimlich gewendete Rückseite den geliebten Bruder Friedrich zeigt. Der autobiografische Bezug wird hier angedeutet, ohne breit belehrend daherzukommen.

Überhaupt ist Dezenz, ein Sinn für das Höfische, Formenstrenge, Prinzip der Inszenierung. Ausstattung und Lichtregie entwerfen einen streng stilisierten Raum ohne historische Konkretion, Videos von Anna Henckel-Donnersmarck führen die unbelebte Natur, das Kräuseln der Wellen und das Treiben der Wolken, als Gegenposition zu den höfischen Machtspielen ein. Kiefers Personenführung legt Wert auf Symmetrie, Distanz der Personen, Kontrolle der Bewegung. Und wenn Alcasto seine Macht über den Herrscher demonstriert, nimmt er ihm sein Szepter und gibt damit Bewegungen vor, die Argenore marionettenhaft nachzappelt; das Bild leuchtet ein und ist doch subtil umgesetzt.


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Moderation/Rezitation

"Sturm der Gefühle". Operngala, Februar 2010

Göttinger Tageblatt online, 25.02.2010

 

...Ebenso ausdrucksstark moderierte Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Vroni Kiefer das Programm und bereicherte die musikalischen Darbietungen mit Sonetten Shakespeares.

 

zur Gesamtkritik

 

 

"Zein und Seit", April 2009

Neue OZ online, 28.04.2009:

 

Wie eine seriöse Uni-Dozentin wirkt die Dame, die die Bühne betritt. Doch dann öffnet sie ihren Mund, und statt eines eintönigen philosophischen Vortrags formt sie fragmentarische Laute und Textpassagen, die sie auf unterschiedlichste Weise verfremdet: Mal verfällt sie urplötzlich ins breiteste Wienerisch, dann ändert sie in extremer Weise Tempo und Tonhöhe, nuschelt, verschluckt manche Silben ganz, stammelt, haucht, näselt, schluchzt, lispelt, schreit und hustet einzelne Sätze. Dabei spielt sie nervös mit einem Textmarker, schenkt sich wie in einer minutiösen Zeremonie Wasser ein und fährt sich fahrig durchs Haar. „Zein und Seit“ nennt Komponist Benjamin Lang diese Performance und spielt damit auf Martin Heideggers frühes philosophisches Hauptwerk „Sein und Zeit“ an.

 

Benjamin Lang steht im Zentrum des 13. Komponistenforums, das Professorin Irmgard Brockmann am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück veranstaltet und das diesmal im Lutherhaus stattfindet. Höhepunkt des Gesprächskonzerts mit dem Kompositionslehrer der Fachhochschule ist die Performance der Schauspielerin Vroni Kiefer.

 

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Literatur

Übersetzung des Streit, 2003

HNA, 23. Juni 2003

 

Regisseur Roland Heitz (...) übernimmt (...) die Leichtigkeit der Vorlage, kürzt den, von Vroni Kiefer stringent übersetzten und überaus gefälligen Textkorpus auf eine Aufführungsdauer von eineinhalb Stunden und bringt viel Schwung auf die Bühne (...)

 

 

"Argenore", Juli 2001

Berliner Zeitung online, 09. Juli 2001:

 

Die Oper wurde gekürzt, die Rezitative in der Fassung Kiefers durch deutsche Dialoge ersetzt, das hilft dem Verständnis sehr, auch ist hier Sinn für ausgewogene, geformte Sprache am Werk statt platter "Aktualisierung".

 

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